Studieren in China – Weiterbildungen können helfen

Von: prigo am 28. Juni 2010

Chinas Wirtschaft ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und der Trend hält weiter an. Für viele Berufseinsteiger und Absolventen bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung. Aus diesem Grund ist China mittlerweile auch bei Studenten sehr beliebt. Doch wer gern in China studieren möchte, jedoch nicht über die allgemeine Hochschulreife verfügt muss einen anderen Weg gehen um in China studieren zu können, um beispielsweise einen Master of Science zu erwerben. Und hier bieten sich auch Möglichkeiten für bereits Werktätige die noch einmal eine neue berufliche Laufbahn einschlagen möchten.

Studium ohne Abitur

Es gibt laut BBiG (Berufsbildungsgesetz) die Möglichkeit mit den Nachweis einer entsprechenden Fortbildung ein Studium auch ohne Abitur aufzunehmen. Nach der Fortbildungsordnung gilt:
„Als Grundlage für eine einheitliche berufliche Fortbildung kann das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie oder dem sonst zuständigen Fachministerium nach Anhörung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, Fortbildungsabschlüsse anerkennen und hierfür Prüfungsregelungen erlassen“
(Quelle BBiG §53 Abs. 1)

Ladestypische Gebräuche Chinas

Im Klartext heißt dies, Fortbildungsabschlüsse können auch für ein Studium ohne Abitur wichtig sein und anerkannt werden. Für Berufe aus dem landwirtschaftlichen Sektor ist hier aber nicht das Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Anerkennung zuständig, sondern das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Bei Berufen in der Hauswirtschaft ist dies das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Wer jedoch in China studieren möchte sollte sich vorab vor allem mit den landestypischen Gebräuchen und Regeln vertraut machen. Auch eine sprachliche Vorbildung kann für ein Studium in China nur hilfreich sein. Ob nun Schüler oder Arbeitnehmer, wer sich in seiner beruflichen Entwicklung alle Möglichkeiten offen lassen möchte, z.B. für ein späteres Studium im Ausland, sollte versuchen durch geeignete Qualifizierungen ob nun im zweiten Bildungsweg oder in der Erwachsenbildung seine eigenen Bildungsstand ständig zu hinterfragen und ggf. durch eine Weiterbildung bzw. Fortbildung zu verbessern.
Für alle die im Ausland nicht studieren, sondern sich beruflich weiterbilden möchten empfehlen wir ein Blick auf www.inwent.org der Beratungsstelle zur Beruflichen Weiterbildung im Ausland.

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